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Das
Projekt „Ich
werde dich zu einem großen Volk machen, (Zusage Gottes an Abraham im ersten Buch des Pentateuch/der Bibel, Verse 12, 2 -3) „Und
als Jesus an die Stelle kam, sah er auf und sprach zu ihm: (Jesus und der Zöllner, Evangelium nach Lukas, 19, 7-9) „Wer
hätte eine bessere Religion, als wer sich Gott ergibt (Quran, Sure 4 (An-Nisa), Verse 124-125) Weltweit – und besonders zügig auch in Europa – werden die Religionen und Kulturen neu und intensiv zu Nachbarn. Auch bei uns in Deutschland werden Christen, Muslime, Juden sowie Angehörige anderer Religionen auf Dauer zusammenleben. In dieser Vielfalt liegt eine große Chance, die aber auch mit ernstzunehmenden Ängsten und Herausforderungen für uns alle verbunden ist. Wir wollen uns mit Ihnen engagieren für ein Haus Abraham in Deutschland. Ein Haus der Begegnung und des Gespräches. Ein Ort, in dem man einander kennen lernt und ernstnimmt. Ein Symbol auch für die wichtigen Werte, die uns Abraham und seine Familie vorgelebt haben: lebendiger Glauben und Zuversicht, Gastfreundschaft, Courage und Friedfertigkeit, Menschlichkeit, auch Schwäche – und bei all dem immer wieder der Mut zur Hoffnung, zum Aufbruch, zu neuen Wegen. Auch
vor dem Hintergrund bestehender jüdisch-christlich-islamischer Abrahams -
Initiativen in anderen Ländern, wird in Deutschland immer wieder der Wunsch
nach einem „Haus Abraham“ geäußert: einem Haus der Begegnung und des Gespräches,
einem Ort, in dem man einander kennen lernt und ernstnimmt, ein Symbol auch für
die Werte, die uns Abraham und seine Familie vorgelebt haben: lebendiger Glauben
und Zuversicht, Gastfreundschaft, Courage und Friedfertigkeit, Menschlichkeit
und bei all dem immer wieder der Mut zur Hoffnung, zum Aufbruch, zu neuen Wegen. Warum Abraham? Der „Stammvater“ Abraham steht am Anfang von Judentum, Christentum und Islam. Alle diese Weltreligionen berufen sich auf ihn und seine Familie. In den letzten Jahrzehnten hat sich gegen alle Widerstände in den drei monotheistischen Religionen die Zahl derer stetig erhöht, die in dieser Verwandtschaft eine Chance und eine Verpflichtung zu mehr Frieden und gegenseitigem Respekt sehen. Gerade deshalb „verwässert“ das Gespräch über die gemeinsame Wurzel das Selbstverständnis und die Würde des jeweils eigenen Glaubens nicht, sondern vertieft es vielmehr. Aus dem gemeinsamen Ursprung erwachsen für alle Seiten immer wieder überraschende Entdeckungen. Wir haben miteinander schon oft erfahren, dass gerade in der Begegnung, in Gespräch und Zeugnis Muslime, Christen und Juden die Wurzeln ihres eigenen Glaubens immer wieder neu erfahren und bewahren. Warum ein Haus? Begegnung braucht Orte. Gerade dort, wo sich Menschen auf den Weg zueinander machen, ist es wichtig, dass diese Orte nicht schon einseitig „vorgeprägt“ sind. Ein „Haus Abraham“ kann in dem Sinne besonders einladend sein, dass es das Selbstverständnis der drei Religionen aufnimmt und respektiert. Zum Beispiel durch je eigene, gestaltete Gebetsräume; durch eine Küche, in der die Speisevorschriften kontrolliert eingehalten werden; durch eine gemeinsame Bibliothek, in der die Standpunkte gleichermaßen zu Wort kommen. Über seine „Funktion“ als Tagungsort der Begegnung und des Gespräches hinaus kann das „Haus Abraham“ aber auch ein originelles, architektonisches Symbol sein für die Werte, die unser Land und unsere Welt mehr denn je brauchen. Einen lebendigen Glauben ohne Herabsetzung des anderen, Offenheit und Toleranz ohne Preisgabe des eigenen Standpunktes, Innovation und Moderne (z.B. eine umweltfreundliche Bauweise), um damit neue Bezüge aufzuzeigen, auf denen unser Zusammenleben basiert. Wie soll dies verwirklicht werden – und wo soll das Haus dann stehen? Ohne jede Illusion wissen wir: es liegt ein weiter und anstrengender Weg bis zum ersten „Haus Abraham“ vor uns – aber wir sind schon unterwegs und freuen uns darauf! Als ersten Schritt wollen wir die Idee bekannt machen und einen „Freundeskreis Haus Abraham“ aufbauen. Eine seiner ersten Aufgaben wird darin bestehen, einen Architektenwettbewerb auszuschreiben und die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorzustellen. Spätestens mit der Prämierung eines Entwurfes kann dann die Suche nach einer geeigneten Gemeinde beginnen, die bereit wäre, kostenlos oder vergünstigt Grund und Boden für dieses Haus zur Verfügung zu stellen. Nun gilt es „nur noch“ die notwendigen Mittel zur Errichtung von Trägerstiftung und schließlich Bau zusammenzubringen... Bei allem Idealismus ist es uns klar, dass es große Ausdauer und einige Jahre brauchen wird, bis das „Haus Abraham“ Realität werden kann. Auch weil in der aktuellen Situation keine der drei Religionsgemeinschaften über große finanzielle Spielräume verfügt. Die Kirchen werden durch sinkende Steuereinnahmen insgesamt zu Sparmaßnahmen gezwungen. Die jüdischen Gemeinden sind mit Aufnahme und Integration vieler Juden, insbesondere aus den Staaten der GUS, personell und auch finanziell stark gefordert. Dem Islam in Deutschland fehlen bis heute repräsentative Strukturen. Wir können hoffen, dass wir von der Politik Unterstützung erhalten, aber wissen können wir das nicht. Deshalb sollten wir dieses Projekt auch nicht davon abhängig machen. Uns trägt aber unser Glaube, dass Gott diesem gemeinsamen Ziel seinen Segen gibt. Und die Hoffnung, dass sich überall Menschen finden werden, die bereit sind, am Aufbau des ersten „Haus Abraham“ in Deutschland mitzuarbeiten. Neben
Einzelspenden und der Bereitschaft, z.B. im Freundeskreis
des Hauses Mitglied zu werden, gibt es hierzu unzählige
weitere Möglichkeiten, beispielsweise:
All diese Aktivitäten lassen sich frei und basisnah „vor Ort“, in Ihrer Gemeinde, Schule oder Gemeinschaft organisieren. Auf www.haus-abraham.de wollen wir alle Termine immer wieder sammeln und bekannt geben. Und schon hieran wird auch deutlich, dass – ganz „abrahamisch“ – die Reise bereits Teil des Zieles ist. Schon durch die Veröffentlichung der Idee und mit dem gemeinsamen Engagement für das Projekt wird das Nachdenken, das Gespräch und auch der künstlerische Austausch über Glauben und Frieden, über Abraham und seine Familie und damit letztlich über unser Zusammenleben als Juden, Christen und Muslime heute, neu belebt. Hören auch Sie den Ruf, machen Sie sich mit auf den Weg zu einem gemeinsamen Ziel, von dem zu träumen sich lohnt. Bauen wir gemeinsam ein Haus der Begegnung und des Friedens, ein Bekenntnis zu Respekt und Vielfalt in unserem Land – Das erste „Haus Abraham“ ! Christlich-Islamische
Gesellschaft (CIG) – Spendenkonto:
218 11 47 bei der LBBW, BLZ 600 501 01 Stichwort:
Haus Abraham (Spende ist beim Finanzamt abzugsfähig) „Selbst
Menschen mit großen Vorzügen lernen ihr eigenes Wesen (aus Indien) (M. J. Bin-Gorion, „Die Sagen der Juden“, Berlin 1935) Die
Christlich-Islamische Gesellschaft (CIG) Region Stuttgart e.V. hat im Oktober
2000 u.a. mit einem ersten „Abrahamsfest“ mit Teilnehmern der drei
Religionen sehr ermutigende Erfahrungen gemacht. Deshalb wollen wir nun der
bisher noch recht „unscharfen“ Idee eines „Haus Abraham“ ein konkretes
Gesicht geben: im Rahmen eines offenen Studienwettbewerbes
sollen angehende Architekten einmal konkrete
Modelle entwickeln. Eine Wettbewerbsjury
aus Vertretern der drei Religionen und des öffentlichen Lebens soll dann die
besten Entwürfe auszeichnen. Als
Ergebnis sollen erstellt werden eine Wanderausstellung
sowie eine attraktive Dokumentation
der besten Entwürfe. Mit
diesen konkreten Vorlagen hoffen wir, auf einer breiten Basis eine Diskussion
um das Für und Wider eines solchen Hauses und evtl. auch über seine
Realisierbarkeit beginnen zu können. Um von vornherein effizient, transparent und auch kostengünstig arbeiten zu können, wird die „Haus - Abraham - Initiative“ sich sehr stark auch über das Internet entfalten. |
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© Projekt Haus Abraham |
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