Interreligiöser Dialog als Voraussetzung für eine nachhaltige Friedenspolitik Neue Zürcher Zeitung, Ressort Zeitfragen, 23. Dezember 2000, Seite 85Von Karl-Josef Kuschel, Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Tübingen* Man erinnert sich kaum noch: Im März 2000 war Papst Johannes Paul II. in Palästina und Israel. Bilder gingen um die Welt: der Papst mit Yasir Arafat, der Papst mit dem Staatspräsidenten Israels. Brücken der Versöhnung schienen geschlagen, Hoffnungen kamen auf, dass der Prozess im Nahen Osten doch zu einem umfassenden Frieden in Sicherheit und Gerechtigkeit führen würde.
Werden sie enttäuscht?
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