...Wir wollen Verständniss füreinander wecken und im Guten miteinander wetteifern, weil mit einem "Gegeneinander" keine gute Zukunft möglich ist!
 
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27.06. 2010

Fest der Religionen 2010
25.04. 2010

Reise durch die Religionen 2010
Projekt Haus Abraham - Phase 4 PDF Drucken

Neuere Entwicklungen wiederbeleben die Idee

Als im November 2005 bekannt wurde, dass sich die Evangelische Landeskirche Württemberg entschieden hatte, das historische und traditionsreiche Kloster Denkendorf auf Grund der hohen finanziellen Kosten, welche die Unterhaltung des Kloster mit sich bringt, zu veräußern, bekam die Idee „Haus Abraham“ einen neuen Impuls.

Die Herren Meinhard Tenné (jüdisches Ehrenmitglied der CIG-Stuttgart), Murat Aslanoglu (ehemaliger muslimischer Vorsitzender der CIG) und Dr. Michael Blume (ehemaliger christlicher Vorsitzender der CIG) kamen zusammen und gründeten den Initiativkreis „Haus Abraham im Kloster Denkendorf“. Sie gemeinsam trieb die Überzeugung, dass eine solche religiöse und kulturelle Stätte, die eine reiche Tradition des jüdisch-christlichen Gesprächs aufweist und auch den christlich-islamischen Dialog pflegt, nicht auf Grund finanzieller Nöte aufgegeben werden dürfe.

Ziel des Initiativkreises ist es gewesen, eine Stiftung zu gründen, durch deren Kapitalerträge es ermöglicht werden sollte, das Kloster zu erhalten, so dass es seinem täglichen Geschäft weiterhin nachgehen konnte. Zugleich sollte jedoch das Kloster auch das „Haus Abraham“ aufnehmen und ihm die Arbeit im Kloster ermöglichen. Die Evangelische Landeskirche nahm diese Initiative wohlwollend auf und begrüßte deren Bestrebungen, das Kloster zu erhalten. Wahrscheinlich zum ersten Mal in der deutschen Geschichte, kamen Juden, Christen und Muslime zusammen, um gemeinsam ein solch bedeutendes, vom Ausverkauf bedrohtes Objekt zu retten.



Es kam jedoch erneut, wie es kommen musste. Die Unterstützung war immens, vor allem in ideeller Hinsicht. Sowohl die Gesellschaft, als auch die Medien und die Politik griffen das Thema positiv auf. Eine sehr große Zahl von Menschen erklärte sich bereit, sich für die Erreichung dieses Zieles ehrenamtlich einzubringen. Und auch Spenden flossen in nicht unerheblichem Maße ein. Es reichte jedoch bei Weitem nicht, um Kapitalerträge zu garantieren, die hoch genug waren, um die Arbeit im Kloster, gar die Unterhaltungskosten zu decken. Man sah sich gezwungen die Landeskirche darüber zu informieren, dass die Initiative gescheitert war.

 
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